Gästebuch

Manfred Beck am 16. Juni 2009 um 17:19 Uhr

Hallo. Ich habe ihre interessante Seite vor einigen Tagen gefunden und bin noch immer von den schönen Fotos des schlossartigen Keudelsteins beeindruckt. Zufällig bin gerade auf einen Artikel gestoßen, der dieses Haus mit einem ebenfalls zerstörten Gebäude in Waldkappel und Häusern aus Kassel vergleicht.

Gerhard Seib, Eschweger Geschichtsblätter, Heft 4 - 1993, S.63-74. Dort steht (S. 73): Hinsichtlich des Bautyps ist noch auf ein untergegangenes Herrenhaus , den Keudelstein zwischen Döringsdorf und Lengenfeld unterm Stein (1965 abgebrochen), hinzuweisen. Die hier wiedergegebene Fotographie ist ebenfalls vom Konservator Ludwig Bickell, Marburg gefertigt worde; von Bickell gibt es noch eine weitere Ansicht des Herrenhauses (Einzelheit). Dem Kernbereich gehört das massive Erdgeschoß mit winkelförmigem Grundriß an. An der Hofseite sitzt an der inneren Ecke ein reich gegliederter polygonaler Konsolenfuß; der massive Teil wird durch ein profiliertes Kranzgesims abgeschlossen. D>asa Untergeschoß, das ein schönes Renaissanceportal und einfache sowie geschweifte Gewänden aufwies, dürfte im späten 16. Jahrhundert entstanden sein. Die beiden Fachwerkgeschosse sind hingegen erst 1669 - nach Teilzerstörung im Dreißigjährigen Krieg - errichtet worden. Auch in dieser Hinsicht ist es mit dem Waldkappler Patrizierhaus zu vergleichen.
Soweit der Artikel zu Waldkappel.

Viele Grüße M. Beck

Udo Wagner am 27. Mai 2009 um 13:04 Uhr

Lieber Herr Krebs,
in Erinnerung an die 40iger-50iger Jahre kann ich mich noch an den , für uns Onkel Hartmann vom Keudelstein erinnern der täglich die Milch zur Molkerei nach ershausen brachte.
Gibt es noch Bilder oder Berichte von diesen Landarbeitern.
lg
Udo Wagner

Bernward Seipel am 17. Februar 2009 um 20:16 Uhr

Lieber Oliver,

ich dachte ich hätte ein neues Bild vom Keudelstein entdeckt. Doch es ist schon als Foto von Hardegen aus den 30ger Jahren in Deiner Fotgalerie zu finden. In der Sportchronik von Lengenfeld u. Stein habe ich gefunden, dass ein Oberst Fritsch vom Keudelstein mit Gewehr und zwei Hunden dabei das erste Fußballspiel zwischen Großbartloff und Lengenfeld im April 1922 gewaltsam beendete. Dieses Spiel fand unterhalb der Teufelsnase auf einer Wiese des Keudelsteins statt. Nette Anektode!

Frank Riedel am 25. Juli 2008 um 13:17 Uhr

Auf der Suche nach dem Film "Zu jeder Stunde" gelangte ich an diese Stelle. Vielen Dank für soviel regionale Infos!

Bernward Seipel am 22. Juli 2008 um 21:09 Uhr

Lieber Oliver,

ich habe das Buch von Erwin Heuckerodt über das Rittergut Keudelstein ein wenig studiert. Die Zeit des Dreißigjährigen Krieges kommt dort sehr kurz. Würde mich aber interessieren. Vielleicht weißt du etwas, dann laß es mich wissen.

Bernward

Christiane am 05. Mai 2008 um 13:08 Uhr

Hallo Herr Krebs,
schön, dass ihre Seite jetzt so umfangreich ist. Vor allem mit so viel Bildmaterial. Ich hatte mir vor über einem Jahr mal die Anfänge angeschaut und mir bei Google Maps mal angeschaut, wo es ungefähr liegen könnte. Letzten Freitag (2.5.08) habe ich es endlich geschafft, mal wieder in meine alte Heimat Eichsfeld zu fahren (bin in Hildebrandshausen aufgewachsen). Hatte zwar als Kind den Begriff Keudelskuppe, Keudelstein immer mal wieder gehört, wusste aber nicht, dass das ein Rittergut war. Erst eine zufällige Begegnung mit einer historischen Karte, in der es noch komplett eingezeichnet ist, hat mich recherchieren lassen. Ich möchte Ihnen für Ihre Mühe danken und Sie bestärken, ihre Forschungen fortzutreiben.
Übrigens war ich mir gar nicht so sicher, ob ich richtig bin. Es ist ja leider nichts mehr zu sehen. Eine Hinweistafel für Ortsunkundige, die nicht gerade eine historische Karte dabeihaben, wäre nicht schlecht.
Es grüßt Sie herzlich Christiane (geb. Beikirch)

Sabine Kolley am 17. April 2008 um 13:46 Uhr

Sehr geehrter her Krebs,bei meiner Suche nach "Gut Keudelstein" bin ich auf Ihrer Seite gelandet und habe diese mit Freude durchgeblättert. Mein Interesse hat folgenden Grund: Mein Vater,Dr.Hermann Gerlach, (geb.1893,gest.1953) und seine Geschwister sind auf Gut Keudelstein als Kinder des Gutsinspektors Otto Gerlach aufgewachsen. Aus Erzählungen meiner Mutter weiß ich, dass meine Eltern jungverheiratet dort oft zu Besuch waren. Schade dass es abgerissen wurde! Zu Zeichnungen>Anton Rehrmann habe ich ein Bild von 1902, aber astatt "Konrads Ruhe" steht dort "Luisen Ruh".
Mit besten Grüßen und Dank für Ihre Seite,
Sabine Kolley

Bernward Seipel am 31. Dezember 2007 um 11:19 Uhr

Lieber Oliver,

nachdem wir auf unserer diesjährigen Jahresendwanderung am 30. Dezember die Burg Steyn erkundet haben, werden wir unsere nächste wanderung in Richtung Keudelstein lenken. Die Seite ist super, aber anderes hatte ich von Dir auch nicht erwartet. mfg Bernward Seipel aus der Hagemühle!

Marco Deiters am 19. November 2007 um 16:23 Uhr

Finde ich super, dass Sie sich die Mühe gemacht haben dieses wunderschöne Bildmaterial online zu präsentieren.
Mein Großvater war bis 1945 sogenannter "Schweizer" auf dem Keudelstein. Kurz nach der Geburt meiner Mutter flüchteten meine Großeltern vor der Sowjetarmee nach Wanfried.
Leider gibt es in meiner Familie kein Bildmaterial mehr.

Liebe Grüße aus Eschwege.

gunter bathel am 28. Oktober 2007 um 15:27 Uhr

ich finde die Seite gut und übersichtlich gestaltet. Vielleicht noch eine Ergänzung zum Jahr 1792.Die Bernhardische Linie starb 1792 aus mit Heinrich. Dieser hatte als hessischer Gneralmajor den Zug nach Amerika mit vielen schwerren Kämpfen mitgemacht.(Literatur:Führer durchs Werratal, Johs.Braun Verlag Eschwege, 1930)